Große Fußspuren hinterlassen

Der Ehrenpräsident des NFB, Berndt Peltzer, ist im Rahmen des Reinhold-Würth-Cups in Tauberbischofsheim mit der Staufermedaille geehrt worden. Kultusminister Andreas Stoch überreichte sie.

Autor: OSP |
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Im Rahmen des Damen-Florett-Weltcups wurde am Sonntag der ehemalige Erfolgstrainer und heutige Ehrenpräsident des Nordbadischen Fechterbundes (NFB) Berndt Peltzer mit der Staufermedaille geehrt. Peltzer erhielt die Auszeichnung aus den Händen des Kultusministers Andreas Stoch. "Was wäre der Fechtsport ohne Sie? Sie haben im Fechtsport ganz große Fußspuren hinterlassen", so der Kultus- und Sportminister Andreas Stoch in seiner Laudatio. Er bezeichnete Berndt Peltzer als Trainer mit viel Herz und Humor, der Durchsetzungsvermögen besitzt, trotz aller Erfolge zurückhaltend blieb und der noch heute als großes Vorbild im Trainings- und Wettkampfbereich gilt.

Berndt Peltzer war selbst erfolgreicher Säbelfechter und gehörte der Nationalmannschaft an. 1971 kam er als Fechtmeister an das Fechtsport-Zentrum nach Tauberbischofsheim. Als Landes- und ab 1987 Degen-Bundestrainer gestaltete er die erfolgreichste Ära des Fechtsports mit, die auch durch seine Arbeit den Titel "Medaillenschmiede" hervorbrachte. 2001 wurde Peltzer ehrenamtlicher Präsident des Nordbadischen Fechterbundes, dessen Ehrenpräsident er seit 2007 ist. Für sein unermüdliches Engagement wurde Berndt Peltzer mit der Staufermedaille geehrt. Er sei erst sprachlos gewesen, als er von der Auszeichnung erfuhr, gab Berndt Peltzer in seiner Dankesrede preis. "Ich bin mir bewusst, welche hohe Anerkennung ich durch die Medaille erfahre", so Peltzer. Sein Dank galt neben seiner Frau dem Präsidenten des NFB, Lothar Blase. Neben der Medaille gab es für Berndt Peltzer ein riesiges Foto aus dem Jahr 1978. Es wurde in Hamburg aufgenommen, als Alexander Pusch Weltmeister im Herrendegen wurde - trainiert von Berndt Peltzer. Vor zwei Jahren feierte Berndt Peltzer seinen 80. Geburtstag und erhielt aus diesem Anlass die höchste Auszeichnung des Deutschen Fechterbundes (DFB), die "goldene Ehrennadel".

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